Rechtsanwalt Arbeitsrecht Essen 2018-01-27T19:52:26+00:00

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Ihr Spezialist bei Kündigung

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Bei Kündigung: Sofort zum Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen

Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis, ist dies für den Arbeitnehmer ein schwerer Schock. Als Anwalt für Arbeitsrecht in Essen werde ich schnellstmöglich Kündigungsschutz geltend machen. Grundsätzlich genießen Sie als Arbeitnehmer Kündigungsschutz. Hierzu zählen auch Arbeitnehmer in Teilzeit oder geringfügig Beschäftigte. Nur selbstständig für das Unternehmen tätige (sog. Heimarbeiter) können sich nicht auf den Kündigungsschutz berufen.

Überdies muss der sog. „Schwellenwert“ bezüglich der Unternehmensgröße erreicht werden, damit Kündigungsschutz durch den Arbeitnehmer in Anspruch genommen werden kann. Gem. §23 Abs. 1 KSchG müssen demnach inklusive Ihrer Person mindestens 10 Personen beim Betrieb beschäftigt sein, wobei Teilzeitkräfte hier entsprechend Ihrer Arbeitsleistung anteilig angerechnet werden.

Bitte beachten Sie im Falle einer Kündigung, dass gem. §4 KschG innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung durch ihren Anwalt für Arbeitsrecht in Essen Klage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden muss, sofern Sie geltend machen wollen, dass die Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen unwirksam ist. Verpassen Sie diese Frist, gilt die Kündigung gem. §7 KSchG als von Anfang an wirksam! Bei einer Kündigung wenden Sie sich daher bitte sofort an einen Anwalt für Arbeitsrecht in Essen.

Bitte kontaktieren Sie unverzüglich nach Erhalt der schriftlichen Kündigung Ihren Anwalt für Arbeitsrecht in Essen und verabreden Sie schnellstmöglich einen Termin mit meiner Kanzlei für Arbeitsrecht, sodass ich die Frist wahren kann. Bringen Sie bei Ihrem Besuch in meiner Kanzlei überdies bitte den Zustellungsumschlag mit, auf dem der Poststempel Auskunft über den Posteingang gibt.

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Ihnen wurde gekündigt?

Dann nehmen Sie diese nicht einfach so hin, sondern suchen Sie Hilfe bei Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht in Essen! Nicht jede Kündigung ist rechtmäßig.

Eine Prüfung vor dem Arbeitsgericht kann ergeben, dass Ihre Kündigung nicht sozial gerechtfertigt war und somit unwirksam ist. Für den Arbeitgeber ist die Möglichkeit das Arbeitsverhältnis zu beenden durch den allgemeinen und den besonderen Kündigungsschutz stark eingeschränkt. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn Sie dem Kündigungsschutzgesetz unterfallen. Gerichtlich kann der Fortbestand des Arbeitsverhältnisses geltend gemacht oder eine angemessene Abfindung durchgesetzt werden.

Um Ihre Interessen ordnungsgemäß durchzusetzen, ist daher anwaltlicher Rat gefragt.

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Ordentliche Kündigung

Spricht der Arbeitgeber eine ordentliche Kündigung aus, endet das Arbeitsverhältnis nicht sofort, sondern erst mit Ablauf einer gesetzlich geregelten Frist. Diese verlängert sich, abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, § 623 BGB.

Zudem bedarf es für die Wirksamkeit einer Kündigung eines sachlichen Grundes, der vom Arbeitgeber vorgebracht werden muss, sofern Sie unter das Kündigungsschutzgesetz fallen.

Ob dies der Fall ist, kann von Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht in Essen überprüft werden.

Kündigungserklärung

Eine Kündigung ist von vorne herein nur wirksam, wenn sie Ihnen schriftlich ausgehändigt wird und vom Arbeitgeber eigenhändig unterschrieben wurde, § 623 BGB. Eine mündliche Kündigung entfaltet dagegen keine Geltung.

Zudem muss der Arbeitgeber die sich aus § 622 BGB ergebenden Kündigungsfristen beachten. Mit der Dauer Ihrer Betriebszugehörigkeit verlängern sich jedoch diese Fristen, da Ihre Schutzwürdigkeit mit der Dauer Ihres Arbeitsverhältnisses wächst.

Eine Nichteinhaltung der Frist führt jedoch nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung. Stattdessen gilt die Kündigung erst zum nächstmöglichen Termin als ausgesprochen. Dies kann relevant für die Möglichkeit der fristgerechten Erhebung der Kündigungsschutzklage werden.

Die Frist beginnt zu laufen, sobald Ihnen die Kündigung zugestellt wurde. Beachten Sie, dass ein Zugang nach § 130 BGB auch ohne tatsächliche Kenntnisnahme erfolgen kann. Erforderlich ist nur, dass die Möglichkeit dazu besteht und unter normalen Umständen mit Kenntnisnahme zu rechnen ist. Das bedeutet, dass auch ein Urlaub oder ein Krankenhausaufenthalt, den Zugang und damit den Fristbeginn nicht hindert, sobald das Kündigungsschreiben in Ihren Briefkasten gelangt ist.

Den genauen Fristbeginn zu berechnen kann sich daher als sehr kompliziert gestalten, sodass Sie den Rat eines Rechtsanwaltes für Arbeitsrecht in Essen einholen sollten.

Ebenso das Ende der Frist kann von der gesetzlich geregelten 4-wöchigen Frist abweichen. So können individualvertraglich andere Fristen bestimmt werden, innerhalb derer die Kündigung erfolgen muss. Sollten diese Fristen negativ von der gesetzlich bestimmten Frist abweichen, dann ist dies nur in Ausnahmefällen zulässig. Eine Abweichung ist erlaubt, wenn Ihr Arbeitsvertrag dem Geltungsbereich eines Tarifvertrags unterfällt oder Sie nur für eine Probezeit eingestellt wurden.

Um erfolgreich gegen eine Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage vorgehen zu können, muss zwingend die Klagefrist eingehalten werden! Diese beträgt nach § 4 KSchG drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Suchen sie daher sofort nach Erhalt der Kündigung Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen auf, um Ihre Rechtsschutzmöglichkeiten rechtzeitig wahrnehmen zu können!

Beteiligung des Betriebsrats

Besteht in Ihrem Betrieb ein Betriebsrat, muss dieser nach § 102 BetrVG vor Ausspruch der Kündigung angehört werden. Unterlässt der Arbeitgeber die Anhörung, ist die Kündigung unwirksam. Der Arbeitgeber darf in einem folgenden Kündigungsschutzprozess nur die Gründe geltend machen, die er zuvor dem Betriebsrat mitgeteilt hat.Besonderer Kündigungsschutz

Für bestimmte Arbeitnehmer besteht ein besonderer Kündigungsschutz. Dieser hat zur Folge, dass eine ordentliche Kündigung wegen Gesetzesverstoßes gem. § 134 BGB immer unwirksam wäre. Der besondere Kündigungsschutz ist statusbezogenen, d.h. er knüpft an bestimmte Eigenschaften des Arbeitnehmers an.

Wenn Sie eine der folgenden Eigenschaften erfüllen, darf Ihr Arbeitgeber Sie nicht ordentlich kündigen:

  • Sie befinden sich in Mutter- oder Elternschutz, § 9 KSchG. Während der Schwangerschaft und der folgenden Elternzeit, ist eine ordentliche Kündigung unzulässig. Die gilt auch, wenn Ihr Arbeitgeber sie in Unkenntnis der Schwangerschaft gekündigt hat und innerhalb einer Zeit von 2 Wochen nach der Kündigung von der Schwangerschaft Kenntnis erlangt

  • Sie stehen unter Schwerbehindertenschutz, § 85 SGB. Die Kündigung eines schwerbehinderten Menschen darf nur mit Zustimmung des Integrationsrats erfolgen

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Allgemeiner Kündigungsschutz

Der allgemeine Kündigungsschutz wird allen Arbeitnehmern zu Teil, die unter das Kündigungsschutzgesetz fallen. Dieses findet Anwendung, wenn in Ihrem Betrieb mindestens 10 Arbeitnehmer beschäftigt sind. Dabei finden auch Teilzeitarbeitskräfte anteilig Berücksichtigung. Zusätzlich müssen Sie in zeitlicher Hinsicht bereit 6 Monate in Ihrem Betrieb beschäftigt sein.

Die Geltendmachung des allgemeinen Kündigungsschutzes kann nur innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung erfolgen, § 4 KSchG. Wenden Sie sich daher rechtzeitig an den Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen.

Personenbedingte Kündigung

Eine personenbedingte Kündigung kann aufgrund eines Eignungsmangels des Arbeitnehmers erfolgen. Typische Gründe für eine personenbedingte Kündigung können sein:

  • Eine fehlende Arbeitserlaubnis oder Qualifikation.

  • Erhebliche Leistungsminderung aufgrund dauerhafter Krankheit oder durch erhöhtes Alter.

  • Der Verlust der Fahrerlaubnis bei Kraftfahrern

Dabei ist zu beachten, dass eine Krankheit als solche noch nicht ausreicht, um eine Kündigung zu rechtfertigen. Stattdessen muss sie sich so negativ auf das Arbeitsverhältnis auswirken, dass dem Arbeitgeber das Festhalten am Arbeitsverhältnis nicht mehr zumutbar ist. Wann dieser Fall gegeben ist, hängt maßgeblich von der Dauer der Krankheit ab und es ist zwischen folgenden Konstellationen zu differenzieren:

Leistungsunfähigkeit auf Dauer:

Hindert sie Ihre Krankheit dauerhaft an der Wahrnehmung ihrer beruflichen Tätigkeit, ist dem Arbeitgeber grundsätzlich möglich, Sie ordentlich zu kündigen. Selbiges gilt, wenn die Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit für die Zukunft ungewiss ist.

Eine Ausnahme vom Kündigungsrecht besteht allerdings, wenn der Arbeitgeber eine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit auf einem anderen, für Sie wahrnehmbaren Arbeitsplatz zur Verfügung stellen könnte. Dann ist der Arbeitgeber gezwungen, zunächst diese Möglichkeit wahrzunehmen.

Lang andauernde Erkrankung:

Sind Sie zum Kündigungszeitpunkt dauerhaft arbeitsunfähig erkrankt, dann muss eine Interessenabwägung erfolgen. Ob dem Arbeitgeber ein Kündigungsrecht zusteht, hängt davon ab, ob der Arbeitgeber auf Überbrückungsmaßnahmen zurückgreifen kann und diese finanziell zumutbar sind. In die Interessenabwägung müssen daher unter anderem die Dauer der Betriebszugehörigkeit, die Ursache der Erkrankung und die Kosten der Überbrückungsmaßnahmen einfließen.

Kurzzeitige Erkrankung:

Bei einer nur kurzzeitigen Erkrankung steht dem Arbeitgeber grundsätzlich kein Kündigungsrecht zu. Etwas Anderes kann sich jedoch ergeben, wenn der Arbeitnehmer gehäuft arbeitsunfähig erkrankt und dies auch für die Zukunft absehbar ist. Aufgrund der wiederkehrenden Fehlzeiten, kann eine Weiterbeschäftigung für den Arbeitgeber unzumutbar sein. Auch hier muss eine Interessenabwägung im Wege einer Drei-Stufen-Prüfung erfolgen.

1. Stufe: Negative Zukunftsprognose

Das Gericht wird überprüfen, ob auch in Zukunft mit Fehlzeiten wegen Arbeitsunfähigkeit gerechnet werden muss. Die Häufigkeit der Erkrankungen in der Vergangenheit dienen dabei meist als Indiz.

2. Stufe: Betriebliche Auswirkungen

Weiter wird geprüft, ob die Fehlzeiten auch in Zukunft zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Betriebs führen. Dazu zählen unter anderem Störungen im Betriebsablauf, unzufriedene Kunden, sowie Entgeltfortzahlungskosten. Diese Beeinträchtigungen muss jedoch der Arbeitgeber selbst vor Gericht nachweisen und dies führt in der Praxis häufig zu Beweisschwierigkeiten.

3. Stufe: Interessenabwägung

Schließlich muss eine Abwägung zwischen dem Nachteil des Arbeitgebers aufgrund zukünftiger Fehlzeiten und dem Interesse des Arbeitnehmers am Erhalt seines Arbeitsplatzes erfolgen. Dabei sind die Dauer des Entgeltfortzahlungsanspruchs, die Dauer der Betriebszugehörigkeit und die Ursache der Erkrankung zu berücksichtigen. Ist die Krankheit auf betriebsbedingte Umstände zurückzuführen, so ist dem Arbeitgeber mehr zuzumuten.

Folglich ist eine präzise Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage nur möglich, wenn Sie Ihren Anwalt für Arbeitsrecht in Essen aufsuchen!

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Verhaltensbedingte Kündigung

Hat Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund der Verletzung einer Pflicht aus dem Arbeitsvertrag gekündigt, dann handelt es sich um eine verhaltensbedingte Kündigung. Gründe für eine verhaltensbedingte Kündigung können u.a. gehäuftes Zuspätkommen, Alkohol- oder Drogenkonsum, Arbeitsverweigerungen oder Beleidigungen des Arbeitgebers sein. Um die Rechtmäßigkeit einer verhaltensbedingten Kündigung festzustellen, muss zunächst ebenfalls eine Zukunftsprognose erfolgen. Zu berücksichtigen ist, ob keine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihren Arbeitgeber mehr erfolgen kann.

Zudem kann eine Kündigung unverhältnismäßig sein, wenn Ihr Arbeitgeber zuvor eine Abmahnung hätte erteilen können. Diese dient als Warnfunktion um eine Verhaltensänderung beim Arbeitnehmer zu erreichen. Somit kann auch eine mehrfache Abmahnung erforderlich sein, bevor eine Kündigung ausgesprochen werden darf. Suchen Sie daher sofort nach Erhalt der Kündigung Ihren Anwalt für Arbeitsrecht in Essen auf, um das Erfordernis mehrfacher Abmahnungen überprüfen zu können!

Betriebsbedingte Kündigung

Wenn Ihr Arbeitsverhältnis aus betrieblichen Gründen endet, sind besonders hohe Anforderungen an eine Kündigung zu stellen, da der Kündigungsgrund nicht von Ihnen beeinflusst werden kann.

Zunächst muss Ihr bisheriger Arbeitsplatz vollumfänglich weggefallen sein. Die Gründe für den Wegfall Ihrer Beschäftigungsmöglichkeit, muss der Arbeitgeber gerichtlich vortragen und beweisen, dass dieser nicht willkürlich war. Die Unternehmensentscheidung zur Verkürzung der Arbeitsplätze darf daher nicht unsachlich oder rechtsmissbräuchlich gewesen sein. Dies wäre insbesondere der Fall, wenn sich ein größeres Unternehmen aufspaltet, um in kleineren betrieblichen Einheiten dem Kündigungsschutz zu entgehen.

Zudem muss Ihre Kündigung dringlich gewesen sein. Das ist der Fall, wenn der Arbeitskräfteübergang nicht anders als durch Kündigung ausgeglichen werden kann und eine Weiterbeschäftigung ausgeschlossen ist.

Als milderes Mittel käme insbesondere auch die Möglichkeit einer Umsetzung in Betracht.

Schließlich muss die Sozialauswahl ordnungsgemäß berücksichtigt worden sein. Entlassen werden muss zunächst, wer am wenigsten sozial schutzwürdig ist. Die zu berücksichtigenden Sozialdaten sind auf folgende Merkmale beschränkt:

  • Dauer der Betriebszugehörigkeit

  • Alter

  • familiäre Unterhaltspflichten

  • Schwerbehinderung

Beachten Sie, dass die Fehlerhaftigkeit der Sozialauswahl von Gesetzes wegen grundsätzlich vermutet wird und der Arbeitgeber vor Gericht das Gegenteil beweisen muss. Wenden Sie sich daher an den Anwalt für Arbeitsrecht in Essen, damit wir von Ihrem Arbeitgeber die Gründe für die Sozialauswahl anfordern und juristisch überprüfen können!

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Essen? Wer trägt die Kosten?

Es stellt sich die Frage, wer die Kosten des Gerichtsprozesses tragen muss. Im Falle einer Kündigungsschutzklage sind nur die eigenen anwaltlichen Kosten zu übernehmen und niemals die der gegnerischen Partei. Das bedeutet, selbst wenn ein Prozess vor Gericht verloren wird, tragen Sie niemals die Kosten für den Anwalt Ihres Arbeitgebers!

Die Höhe der Kosten für Ihren eigenen Anwalt richten sich nach dem Gegenstandswert. Dieser bestimmt sich nach Ihrem Quartalsverdienst, d.h. in der Regel 3 Monatsbruttogehälter.

Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, dann werden alle Verfahrenskosten komplett übernommen.

Prozesskostenhilfe

Sollten Sie über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen. Diese deckt die Kosten der anwaltlichen Vertretung und der anfallenden Gerichtsgebühren ab. Einen Anspruch haben nach § 114 ZPO Personen, die nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage sind, die Kosten der Prozessführung zu übernehmen. Ob Ihnen ein solcher Anspruch zusteht, hängt von Ihrem vorhanden Vermögen, Ihrem Einkommen und Ihren monatlichen Ausgaben ab.

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Abfindung? Fragen Sie Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen

Eine Abfindung ist eine Einmalzahlung des Arbeitgebers, die aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gezahlt wird. Eine Abfindung kann aus verschiedenen Gründen zustande kommen. Sie kann im Rahmen eines Aufhebungsvertrages bevor eine Kündigung ausgesprochen wird, eines Abwicklungsvertrages nachdem eine Kündigung ausgesprochen wird und als Abfindungsvergleich im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses zustande kommen.

Die Verhandlungen für einen Abfindungsvergleich sind arbeitsrechtlich oft schwierig und erfordern umfassende rechtliche Kenntnisse im Arbeitsrecht. Lassen Sie sich daher nicht durch Ihren Arbeitgeber vor den Karren spannen, sondern ziehen Sie für diese schwierigen Verhandlungen einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen hinzu.

Gerne stehe ich mit meiner langjährigen Erfahrung im Arbeitsrecht – vorwiegend im Arbeitsgerichtsbezirk Essen und Umgebung – beratend an Ihrer Seite und nehme bei Beauftragung umgehend Kontakt zu Ihrem Arbeitgeber auf und reiche – um bei Kündigungsschutz die gesetzliche Frist nach einer Kündigung zu wahren – unverzüglich Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht ein.

Übrigens: Wenn Ihr Arbeitgeber Druck macht, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, so teilen Sie ihm mit, dass Sie ohne vorheriges Gespräch mit Ihrem Rechtsanwalt Arbeitsrecht Essen gar nichts unterschreiben!

Die Höhe der Abfindung? Fragen Sie den Anwalt für Arbeitsrecht in Essen.

Für die Höhe der vereinbarten Abfindung gibt es – zumindest theoretisch – keine Höchstgrenze. Von entscheidender Bedeutung beim „Verhandlungspoker“ ist die Interessenlage des Arbeitgebers. Je größer sein Interesse an einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist, desto mehr wird er Ihnen bei der Höhe der Abfindung entgegen kommen. Stehen ihre Chancen überdies gut, einen möglichen Kündigungsschutzprozess zu gewinnen, wird Ihr Arbeitgeber unter Umständen versuchen, durch eine vergleichsweise hohe Abfindung den Gang vor das Arbeitsgericht zu vermeiden. Hier ist Ihre Ausgangslage besonders aussichtsreich, wenn die durch den Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung gleich aus mehreren Gründen unwirksam ist oder unwirksam sein könnte.

Für erfolgreiche Verhandlungen mit dem Arbeitgeber bezüglich der Höhe einer Abfindung ist es daher für Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen unerlässlich, zuvor Ihre Kündigung auf Ihre rechtliche Wirksamkeit sorgsam zu prüfen.

Der Verzicht auf Kündigungsschutzklage durch Abfindung

Bei betriebsbedingten Kündigungen sieht §1a KSchG einen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung vor, sofern Ihr Arbeitgeber Ihnen im Kündigungsschreiben die Zahlung einer Abfindung für den Fall zusagt, dass sie keine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erheben. In einem solchen Fall beträgt die Abfindung 0,5 Monatsverdienste für jedes Beschäftigungsjahr.

Ob ein solches Angebot für sie attraktiv ist, hängt ausschließlich von Ihren Chancen bei einer möglichen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht ab. Liegen der Kündigung tatsächlich betriebsbedingte Erwägungen zu Grunde, empfiehlt es sich, auf das Abfindungsangebot des Arbeitgebers einzugehen.

In meiner langjährigen Erfahrung als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen habe ich jedoch bereits zahlreiche Fälle von lediglich vorgeschobenen betrieblichen Gründen erlebt. Ob dies auch auf Ihren Fall zutrifft, können Rechtsanwälte für Arbeitsrecht nach Beauftragung anhand des Inhalts Ihrer Kündigung und im Gespräch mit Ihnen gewissenhaft prüfen. Möglicherweise lohnt sich der Gang vor das Arbeitsgericht, da sich hier regelmäßig bei einer unwirksamen Kündigung deutlich höhere Abfindungen erzielen lassen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Abfindung zu erhalten:

  • Aufhebungsvertrag

    Zunächst ist eine Vereinbarung in einem Aufhebungsvertrag möglich. Mittels eines Aufhebungsvertrags einigen Sie sich einvernehmlich mit Ihrem Arbeitgeber auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses, ohne dass eine Kündigung ausgesprochen wird. Wenn Ihr Arbeitgeber ein großes Interesse an der Beendigung hat, wird er Ihnen auch mit der Höhe der Abfindung entgegen kommen.

    Suchen Sie daher Ihren Anwalt für Arbeitsrecht in Essen auf, damit wir schnellstmöglich eine angemessene Summe mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren können!

  • Verzicht auf Kündigungsschutzklage

    Bei einer betriebsbedingten Kündigung steht Ihnen ein gesetzlicher Abfindungsanspruch gem. § 1a KSchG zu. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitgeber Ihnen im Arbeitsvertrag eine Abfindung zusagt, wenn sie keine Kündigungsschutzklage erheben. Die Höhe der Abfindung, die dann von Ihnen geltend gemacht werden kann, beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Beschäftigungsjahr.

    Ob sie von einer Kündigungsschutzklage absehen, muss reiflich überlegt sein und hängt von der Beurteilung der Erfolgsaussichten ab. Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung in diesem Gebiet, können wir sie als Anwalt für Arbeitsrecht in Essen fachlich beraten!

  • Durch Kündigungsschutzprozess

    Schließlich besteht die Möglichkeit durch Urteil in einem Kündigungsschutzprozess eine Abfindung zu erlangen. Dazu muss die Kündigung sozial ungerechtfertigt sein und eine Auflösungsabfindung muss beantragt werden. Lassen Sie sich daher von einem Anwalt für Arbeitsrecht gerichtlich vertreten, um eine angemessene Abfindung zu vereinbaren!

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Essen gesucht?

Bei Kündigung oder Abmahnung ist sofort der Anwalt für Arbeitsrecht in Essen aufzusuchen. Die Existenzgrundlage – auch der Familie – wird durch die Berufstätigkeit sichergestellt. Die Lebensarbeitszeit hat daher eine besondere Bedeutung: Die Sicherung des Arbeitsplatzes, die Sicherung eines dauerhaften Einkommens und die Schaffung akzeptabler Arbeitsbedingungen müssen mitunter gegenüber dem Arbeitgeber erkämpft werden.

Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen stehe ich Ihnen mit meiner langjährigen Erfahrung im Arbeitsrecht bei der Durchsetzung Ihrer Interessen zur Seite. Bei einem arbeitsrechtlichen Problem, einer Abmahnung oder einer Kündigung wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsanwalt mit der Spezialisierung Arbeitsrecht in Essen.

Und was tun bei einer Abmahnung?

Bei einer Abmahnung zeigt Ihnen Ihr Arbeitgeber eine Art „gelbe Karte“, das heisst, er weist Sie auf seine Unzufriedenheit mit Ihnen hin. Dies kann beispielsweise in häufigem Zuspätkommen, ungenauer Arbeitsweise oder dem Mißachten von Anweisungen begründet sein. Bitte nehmen Sie eine Abmahnung durch Ihren Arbeitgeber sehr ernst! Sie kann eine Vorstufe zur verhaltensbedingten Kündigung darstellen, da Ihr Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis ohne vorherige Abmahnung nicht kündigen darf.

Eine Abmahnung muss im Übrigen klar und unmissverständlich sein und Rüge- sowie Warnfunktion erfüllen. Eine „schwammig“ formulierte Abmahnung ist unwirksam und kann umgehend durch Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen angefochten werden.

Bestätigen Sie ausschließlich dem Empfang der Abmahnung! Auch wenn Ihr Arbeitgeber es wünscht: Zeichnen Sie die Abmahnung inhaltlich nie ab! Unterschreiben Sie die Abmahnung keinesfalls! Hierzu sind sie auch nicht verpflichtet. Auch wenn Sie gegen den Inhalt der Abmahnung dem Grunde nach keine Einwände haben: Mit einer Unterschrift verschlechtern Sie in einem späteren Prozess Ihre Chance, die inhaltliche Richtigkeit der Abmahnung zu bestreiten.

Der Anwalt für Arbeitsrecht in Essen

Sofern Sie zum Beispiel einen Fachanwalt für Arbeitsrecht in Essen mit dem Mandat beauftragen, wird dieser die Abmahnung wie nachfolgend prüfen:

  • Eignungsmängel oder fehlende Qualifikation
  • Verlust der Fahrerlaubnis bei Kraftfahrern
  • Es wird durch den Arbeitnehmer eine Straftat begangen, die Zweifel an seiner Eignung begründen oder er verbüßt eine Freiheitsstrafe
  • Erhebliche Dauerhafte Leistungsminderung durch Alter und Krankheit

Krankheitsbedingte Kündigung? Sofort zum Anwalt für Arbeitsrecht in Essen!

Zunächst ist hier festzustellen: Krankheit als solche ist kein Kündigungsgrund!

Vielmehr muss sich die Krankheit des Arbeitnehmers störend auf das Arbeitsverhältnis auswirken. Nur dann darf auch während seiner Krankheitsphase gekündigt werden. Da die Kündigung wegen Krankheit einen Sonderfall der personenbedingten Kündigung darstellt, sind hier arbeitsrechtlich einige Voraussetzungen für eine wirksame Kündigung zu erfüllen.

So muss zum Zeitpunkt der Kündigung objektiv erkennbar mit weiteren, für den Betrieb nicht mehr zumutbaren Störungen zu rechnen sein und eine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit auf einem für den Gesundheitszustand des Arbeitnehmers angemessenerem Arbeitsplatz nicht bestehen. Von besonderer Bedeutung ist hier die Beweispflicht des Arbeitgebers, der die Umstände der Kündigung seinerseits nachweisen muss.

Grundsätzlich wird bei einer krankheitsbedingten Kündigung zwischen der Leistungsunfähigkeit auf Dauer, der lang andauernden Leistungsunfähigkeit und der sich häufig wiederholenden, jeweils kurz andauernden Leistungsunfähigkeit unterschieden.

Bitte beachten Sie, dass auch bei einer Kündigung wegen Krankheit die gesetzliche Frist für die Kündigungsschutzklage drei Wochen beträgt. Wenden Sie sich bitte daher schnellstmöglich an mich als Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen, sodass ich beim Arbeitsgericht fristgemäß Kündigungsschutzklage erheben kann.

Verhaltensbedingte Kündigung? Sofort zum Anwalt für Arbeitsrecht in Essen!

Der Arbeitgeber reagiert mit der verhaltensbedingten Kündigung auf vermeidbare Verletzungen der arbeitsvertraglichen Haupt- und Nebenpflichten durch den Arbeitnehmer. Hierzu zählen u.a. wiederholtes Zuspätkommen, Alkohol oder Drogenkonsum, Arbeitsverweigerung, grobe Beleidigung eines Vorgesetzten oder eine unangemeldete Nebentätigkeit. Hierbei muss jedoch im Rahmen einer Interessenabwägung stets festgestellt werden, ob dem Arbeitgeber trotz Ihres Fehlverhaltens ein Festhalten am Arbeitsvertrag zumutbar ist.

Außerdem ist zu prüfen, ob eine wiederholte „letzte“ Abmahnung nicht ausgereicht hätte um den Arbeitnehmer zur Einhaltung seiner Pflichten anzuhalten oder ob die zukünftige Beeinträchtigung nicht durch die Beschäftigung auf einem anderen Arbeitsplatz entfallen wäre.

Diese arbeitsrechtlichen Abwägungen können nur durch Rechtsanwalt für Arbeitsrecht bewertet und die verhaltensbedingte Kündigung somit auf Ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Betriebsbedingte Kündigung? Sofort zum Anwalt für Arbeitsrecht in Essen!

Bei einer betriebsbedingten Kündigung sind nicht vom Arbeitnehmer abhängige, sondern ausschließlich betriebsbezogene Vorgänge anlässlich. Bei einer betriebsbedingten Kündigung ist die soziale Rechtfertigung nach dem Kündigungsschutzgesetz in drei Schritten durch den Rechtsanwalt zu prüfen. So kann der bisherige Arbeitsplatz wegfallen, es könnten keine weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten im Betrieb bestehen und es müssen überdies die Regeln der Sozialauswahl durch den Arbeitgeber beachtet werden.

In einem solchen Fall werde ich in der Klageschrift von Ihrem Arbeitgeber Mitteilung der Gründe, die zu der getroffenen Sozialauswahl geführt haben, verlangen. Zu dieser Auskunft ist der Arbeitgeber gem. §1 Abs. 3 S. 1 KSchG verpflichtet. Die Fehlerhaftigkeit der Sozialauswahl wird zunächst vermutet, wenn der Arbeitgeber keine oder nur unzureichende Auskunft erteilt.

Rechtsanwalt Arbeitsrecht Essen

Ihre Anwälte für Arbeitsrecht in Essen.

Auch über die rechtliche Problematik einer Kündigung hinaus steht Ihnen Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Essen im Bereich des Arbeitsrechts vollumfänglich beratend zur Seite.

Hierzu gehören auch Folgende arbeitsrechtliche Probleme:

  • Wie verhalte ich mich, wenn der Arbeitgeber die Lohnzahlungen kürzt, einstellt oder nur unregelmäßig zahlt?
  • Muss ich bezahlte / unbezahlte Überstunden leisten?
  • Wie wehre ich mich gegen Mobbing am Arbeitsplatz?
  • Wie verhalte ich mich im Krankheitsfall?
  • Kann mir der Arbeitgeber vorschreiben, wann ich meinen Urlaub zu nehmen habe?
  • Wie weit reicht die Weisungsbefugnis des Arbeitgebers? Muss ich jede Arbeit übernehmen?
  • Darf ich zuhause bleiben wenn ein Familienangehöriger plötzlich erkrankt und ich mich um ihn kümmern muss?
  • Bin ich dem Arbeitgeber zum Schadensersatz verpflichtet wenn ich bei Ausübung meiner beruflichen Tätigkeit einen Schaden verursache?
  • Darf ich während der Arbeitszeit im Internet surfen bzw. kleine private Einkäufe erledigen?
  • Der Arbeitgeber hat in den Vorjahren Urlaubsgeld / Weihnachtsgeld gezahlt. Darf er die Zahlungen ohne weiteres einstellen?
  • Was ist zu tun, wenn der Arbeitgeber plötzlich in die Insolvenz gerät?

Anwälte für Arbeitsrecht in Essen werden Ihre  Interessen vor Ihrem Arbeitgeber wenn nötig auch vor dem Arbeitsgericht durchsetzen.

Sollten Sie Fragen zum Arbeitsrecht in Essen haben oder hat man Ihnen gekündigt, kontaktieren Sie bitte meine Kanzlei für Arbeitsrecht auf der Zweigertstraße  in Essen, direkt gegenüber dem Arbeitsgericht Essen und verabreden Sie einen Termin mit mir unter

0201/ 272 888.

Ich werde Sie umfassend, kompetent und im Arbeitsrecht spezialisiert beraten können.

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